Nach unserem gestrigen Ausflug zum Cerro San Cristobal, den Kalla uns empfohlen hatte, gab es ein ungeplantes und sehr nervenaufreibendes Abenteuer :
Die Bahn hinauf zur Statue war Montag nicht in Betrieb und so nahmen wir ein Sammeltaxi, was immer mit vier Personen besetzt wurde.
Oben genossen wir die Ruhe, den Ausblick über die Metropole und das schattige Bänkchen unterhalb der Statue.
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| Noch guten Mutes |
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| Eingang zum Park |
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| Blick über eine Megacity mit 6 Mio. Einwohnern |
Nun hieß es - abwärts! Zu Fuß war es uns einfach zu heiß und als wir am Taxistand ankamen, war gerade 1 Platz frei. Ich steckte Konrad schnell 1000 Peso zu und sagte ihm, er solle dann unten auf mich warten, ich würde das nächstmögliche Taxi nehmen. Gesagt - getan, nach 10 Minuten kam auch für mich ein passendes Gefährt - mit einer brasilianischen Familie mit deutschen Wurzeln...
Unten angekommen, waren alle möglichen Menschen versammelt, nur Konrad war nirgendwo zu sehen! Ach du je, leichte Panik stieg in mir auf - Konrad allein Santiago - ohne Sprachkenntnisse, ohne Orientierungssinn und ohne Geld! Ein Taxifahrer wurde auf die Gringa aufmerksam und schlug vor, mit mir zu einem möglichen anderen Ausgang des Parks zu fahren - vielleicht war mein Mann ja dort gelandet...? Dankbar nahm ich das Angebot an: Der Mensch fuhr mich zum anderen Eingang - kein Konrad - dann noch einmal auf den Berg - Fehlanzeige - dann wieder zum ersten Eingang . Und zwischendurch machte er alle möglichen Telefonate auf seinem Handy und fragte immer wieder nach Konrad´s Namen. Ich war daher echt geschockt, als er für die vergeblich Suche letzten Endes fast 200 Euro von mir verlangte und mich auch die Fahrt zum Geldautomaten zahlen ließ. Der Typ hat mich voll abgehockt, ich war aber so besorgt und voller Angst, dass ich das Geld einfach gezückt habe!
Dann bin ich zu Fuß wieder ins Hotel gegangen, in der stillen Hoffnung, Konrad hätte sich vielleicht schon auf den Rückweg gemacht. Wieder nichts ! Also noch einmal zurück zum Park und nun kam ich auf die Idee, sein Foto herumzuzeigen - Bingo! Die Dame am Kassenhäuschen führte ein Telefonat und Sekunden später hatte ich meinen Schatz am Hörer...Puh, ich hätte fast losgeheult!
Jetzt war es ein leichtes - die Parkaufsicht kutschierte mich zum anderen Eingang , wo Konrad nach langem Marsch gestrandet war und dann auch wieder zurück. Gottseidank....!
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| Erleichterung pur! |
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| Noch etwas fertig! |
Heute nun haben wir die Pasteleria Mozart besucht. Ein schönes klassisches Café eines deutschen Auswanderers, der zufällig der Bruder eines Kunden von mir ist und zweitens gut mit der Familie Leisinger bekannt ist.
Die Latte Macchiato war sehr schmackhaft und dazu gab es gratis Wlan, so dass Konrad noch einmal seine Schwester anrufen konnte.
Zu unserem obligatorischen Mittagessen fuhren wir wieder zum Mercado Central - zum letzten Mal, weil es ja morgen in Herrgottsfrühe - um 5:00 Uhr - zum Flughafen geht, wo wir dann über Buenos Aires nach Foz de Iguazu fliegen!
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| Im Mercado Central |
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| Fisch satt |
Auf dem Weg nach Haus bekamen wir noch die verschiedensten Kunsteindrücke präsentiert - Umsonst und draußen!
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| Sie spielten den Tango von Gardell... |
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| In der Metrostation |
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| Architektur made in Chile |
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| Unser schönes Hotel |
good to hear you 2 adventurers are enjoying yourselves. safe journey!
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